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Umwerfendes Wochenende

Die lang angekündigte Abschlussfahrt sollte endlich stattfinden. Ziel war dieses Jahr die Saupsdorfer Hütte und fast alle kamen mit.Feinste Toepferkunst aus Berlin
Am Freitag wurde in verschiedenen Konstellationen und Zeiten angereist. Da es ja in unserer "Klettergäng" eine kleine aber feine Gruppe gibt, die es vorzieht, freitags nicht mehr das eigene Fell zum Markte zu tragen, konnten jene sich schon gegen Mittag zum Klettern am Grünling einfinden.

Dirk klettert die Hauptschwierigkeit am Ostweg VI vom Gruenling
Die Bedingungen waren besser als erwartet, so dass trotz kühlem Winde die Sonne den Fels im Windschatten wärmte und Dirk die Ostwand im Vorstieg erklamm.
Tina beschäftigte sich lieber mit Schattenbildern und Seilspringen um warm zu bleiben. Auf dem Städelschlüchteturm wurden dann auch noch Gotschi, Felix und Milena mit ins Gipfelbuch eingetragen.Ein Schatten als Vorbote Anschließend begab sich die kleine Schar zum Eremit um diesen über den AW aufs Haupt zu steigen. Ich fand den Einstieg ganz schön straff für einen 6ser Weg, da recht ungesichert und schlechtem Sturzgelände. In der Boulderhalle wäre dieser Weg aber höchstens im blauem Level angesiedelt. Der Ausstieg war etwas rollig und erforderte auch noch etwas Konzentration. Mille fand den Ausstieg so spannend, dass sie sich entschied diesen noch ein zweites Mal nicht ganz freiwillig zu klettern. Bevor die Saupsdorfer Hütte in Beschlag genommen wurde, schauten wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit noch an der Kleinsteinwand vorbei.Heiko im Nachstieg am Gruenling  Fatina am Emir, falsch am Eremit Freitags frei Gruppe auf dem Eremit
Nach dem die besten Schlafplätze in der Hütte belegt waren und die Bratkartoffeln brutzelten, kamen erst der Hüttenwart und nach und nach der Rest unserer Reisegruppe an.
Die Wirtsleute der Buschmühle brachten uns gegen 19.00. Uhr einen großen Topf mit Gulaschsuppe, den wir für Samstag bestellt hatten. Leider hatten die beiden nicht all zu viel Sitzfleisch mitgebracht und wollten recht bald wieder aufbrechen. Da Andrea und Stefan sich in den letzten Jahren so hervorragend um unsere Klettergemeinschaft gekümmert haben, überreichten wir den beiden noch als Dankeschön ein selbst entworfenes Wappen für die Buschmühle (produziert von Jolejo Keramik). Die Freude war so groß, dass Andrea sogar ein Tränchen verdrückte.
Der Abend wurde dann mit Doppelkopf, Skat und anderen Gesellschaftsspielen bis zum frühen Morgen ausgedehnt.Scout aus Australien klettert auf ihrem ersten Gipfel
Am Samstag schien die Sonne in Form von Regentropfen in unser Schlafgemach.Eigentlich  ein Grund um gleich liegen zu bleiben. Hätte ich das mal bloß gemacht. Aber nein, statt schön im Schlafsack zu kuscheln, trottete ich in den Frühstücksraum um festzustellen, dass mir unwohl ist. Also doch zurück ins Bettchen. Naja auf dem Weg dahin, hatte ich Kreislauf und bin erst mal auf die Bretter gegangen. Ins Krankenhaus nach Sebnitz begleiteten mich neben Tina auch noch Herdi und Judith (Vielen Dank für die rundum Betreuung!).
Die anderen der Reisegruppe verbrachte den Tag mit wandern, Bier trinken und leichter Kletterei.
Abends waren alle wieder beisammen und genossen die Gulaschsuppe aus der Buschmühle.Der beste Platz wurde schnell gefunden
Diverse Hochzeiten wurden im Anschluss beim Doppelkopf gefeiert, wobei ein reger Spielerwechsel stattfand. Wer wollte, konnte sich auch beim Schummel Mex oder beim Räuberrommee versuchen.
Kurzweil und gute Laune allenthalben bis zur vorgerückten Stunde.
Nach ausgiebigem Frühstück und bezahlter Übernachtung wurde die Hütte vorbildlich gereinigt.
Danke noch mal an alle für die rege Teilnahme.
Unsere Gruppe teilte sich am Sonntag in zwei große Teile. Ein Teil wanderte zum Kuhstall und der andere zum Thorwalder Turm. Davor begaben wir uns noch kurz zur Buschmühle um den leeren Gulaschtopf zurückzugeben und um unser an die Buschmüller übergebenes Geschenk freudig in Augenschein zu nehmen, da dieses schon einen Ehrenplatz erhalten hatte.Die Sonntagsklettergruppe vor der Buschmuehle
Das Klettern am Thorwalder Turm fand unter patagonischen Verhältnissen statt. So jedenfalls meinten es Herdi und Judith und die beiden waren ja kürzlich erst in Argentinien.
Vor der Heimreise nach Berlin speisten wir noch mal fürstlich in der Buschmühle.
Was bleibt festzuhalten von dieser FDGB Reise?
Mindestens vier Hochzeiten und fast ein Todesfall.
Danke an alle Teilnehmer für dieses umwerfende Wochenende.

06.12.-08.12.19

Heiko

Ps: Wer mag, kann auch noch Bilder nachreichen.

Kommentare   

# RE: Umwerfendes WochendeDer Chrille 2019-12-20 10:11
Servus mitteinander, hat mir (uns) auch gut gefallen und kann gerne im nächsten Jahr wiederholt werden.
Eine Anmerkung zum Bericht: Scout hat schon 5 (!!!) Gipfel, eine Höhle sowie die Häntzschel und Zwillingsstiege im Regen inklusive Volltrocknung in der Idagrotte, Uwe´s Herberge, die Schäferwagen und eine Menge selbstgefundener (und überlebter) Pilze hinter sich. Natürlich wurde sie ordnungsgemäß ins schönste Gebirge des Landes eingeführt. ;-)

Frohes Fest und gguten Rutsch euch allen.
Auf ein kletterreiches Jahr 2020

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