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Auf Schusters Rappen zu den Griechen

Glücklich auf der JohannismauerAm Freitag den 1. Juli machten Patty und Ich uns auf den Weg ins Bielatal. Mit großer Vorfreude sinnierten wir darüber, wen wir wohl im „Berlinatal“ treffen würden, ist doch die Welt und im speziellen das Elbi ein Dorf. Tja, auf dem Wanderparkplatz stand dann auch ein in Klettererkreisen wohlbekannter Volvo und mir schwante schon wessen Hintern mein Blick während der Vorbeifahrt am Gnom erhascht hatte. Kurze Zeit später trudelten dann auch schon Chrille und Ingo bei uns ein und wir feierten unser Wiedersehen zünftig mit Bier, Gin Tonic und lecker Nudeln aus Patty’s Busküche. Gipfelempfehlungen wurden von den erfahrenen Bergkameraden ausgesprochen und zu später Stunde noch der Sternenhimmel bewundert, bevor es dann ins Schlafsäckle ging. Ingo und Chrille behütet durch Sandstein und wir zwei unter Blech.

ParkplatzidyllDer Schuster zum RappenAm Samstagmorgen verabschiedeten wir Ingo nach Berlin und Chrille in die Schrammsteine zu Heiko und Tina. Wir dagegen griffen eine Empfehlung vom Vorabend auf und machten uns auf den Weg zur tschechischen Grenze mit den Griechen als Ziel. Dort bestiegen wir zunächst den Perikles (Maulwurfsweg), Sokrates (Nordwestenweg, mein erster sächsischer Vorstieg, der über einen Ring) verfügt) und den Xerxes (Westkante). Am Euklid fand gerade ein typisch sächsischer Initiationsritus statt. Ein Vatertier stand am Gipfel und betreute die durch Opas und Onkel begleite Felstaufe zweier höchstens zweijähriger Jungtiere (Anmerkung: Wer sich bei meiner Schilderung dieses Ereignisses an die YouTube-Kultdoku „die sächsische Rissfräse“ erinnert fühlt, liegt sehr richtig  😉😉)

Wir ließen Euklid erstmal links liegen um uns an der Akropolis (SW-Weg) und Archimedes (AW) zu vergnügen. Nachdem doch einige kindliche Klagelaute - verursacht vermutlich durch erste Abseilerfahrung-durch den Wald hallten, kehrte Ruhe ein und wir bestiegen den AW des Euklid ganz entspannt Solo bevor wir uns auf den Weg machten zur mittlerweile sehr schick sanierten Schankwirtschaft Ottomühle. Dort feierten wir unsere Bergfahrt mit Speis und Trank regionaler Küche und Braukunst.

Gipfelbuch Friedericke Patty am Schusterturm nur die Besten klettern hier

Am Sonntag nutzten wir die, dem Lauffaulen sehr entgegenkommende Infrastruktur des Bielatals und wendeten uns den Felsen der Johanniswacht zu. Schusterturm (AW) und Friederike (AW) bestiegen wir gemeinsam. Für den AW des Fritziturms konnte ich mich noch in eine andere Seilschaft reinquatschen. Patty ist dann noch über den AW die Johannismauer rauf und runter. Dann ging’s ab zum Bus, frisch machen in der kühlen Biela, nochmal lecker Reis mit Tomatenfisch kochen zusammenpacken und ab auf die Bahn nach Berlin.

volle Sonne

Ein Wochenende, wie es kaum schöner sein könnte.

von Thomas Meyer

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