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Nachwuchsförderung 2.0

1 Die AnkündigungWie im Fernsehen, so auch im richtigen Leben. Kaum ist die erste Staffel erfolgreich ausgestrahlt  worden (LINK), wird schon an der zweiten Staffel gearbeitet. Meine Mama ist im Januar 80 geworden und da wir uns alle nicht sicher waren, was dazu ein angemessenes Geschenk ist, haben wir sie aussuchen lassen. Zur Auswahl stand eine Runde Rennwagen auf dem Lausitzring selbst fahren oder einen sächsischen Gipfel selbst ersteigen, unschwer zu erraten, was gewählt wurde.

Mit der Auswahl des Geschenkes ging mein Dilemma los. Welches Gebiet? Welcher Gipfel? Welcher Zustieg? Wieder einmal wurde die geballte Erfahrung des FDGB abgefragt, damit eine Auswahl getroffen werden konnte. Erschwerend kam hinzu, dass mein Vater längere und steilere Zustiege nicht mehr schafft. Irgendwann fiel die Wahl auf die Gruppe um den Daxenstein. Von oben gut zu erreichen und eine satte Auswahl an gängigen Wegen, die Würfel waren gefallen. Die relevanten Trockenübungen wurden auch vom Geburtstagskind erfolgreich gemeistert, dem Gipfelsturm stand nichts mehr im Weg.

2 HotelpanoramaAls Boofe für das Wochenende hat sich die versammelte Familie (immerhin 11 Personen) ins mondäne Panoramahotel am Wolfsberg einquartiert. Als Tipp für eventuelle Nachahmer: fragt nach den Zimmern mit Balkon oder Terrasse, der unglaubliche Ausblick reicht von der gesamten Schrammsteinkette über Schmilka bis weit hinter zum Rosenberg in Tschechien. Das Panorama der Brandbaude wirkt da wie ein alter 4:3 Fernseher im Vergleich zu einem 16:9er.

Nach einer ruhigen Anfahrt im Konvoi, ging es gleich ans eingemachte und wir wanderten mit Sack, Pack und Kletterzeug in den nahegelegenen Wald, um einen geeigneten Baum zu finden. Auch diese Vorübung zum selbständigen Abseilen, zur Abschätzung der Höhentauglichkeit und um zu sehen, wie es mit dem Vertrauen der Delinquentin in Ihre Scharfrichter aussah, wurde bravourös bestanden. Der erste Abend endete mit dem üblichen Chill Out.

3 Flaschenzugübung 4 Prusikübungen im Wald 5 Die Grazie im Baum 6 Mama hängt im Baum und der Erklärbär arbeitet

Der Tag der Tage begann, es war Samstag und der Wunsch den geeigneten Parkplatz zu ergattern7 Lagerplatzbrachte uns um 8:00 Uhr früh am Frühstückstisch zusammen. Langes Gerede, wenig Sinn, wir schafften es gerade noch zu 10:00 den letzten Parkplatz zu ergattern und trollten uns von Rosenthal aus den Weg oberhalb der Herkulessäulen und an der Kanzelsteinaussicht vorbei zur Daxensteingruppe. Moritz und Hanna spurteten vor und hatten die Aufgabe einen Strick auf den Ottostein zu bringen, damit für unsere etwas gemächlicher laufende Truppenteile auch noch etwas Fels übrig war, wenn wir am Ort des Geschehens eintreffen sollten. Im Tale wurde ein Picknick eingerichtet, Opa bekam einen Logenplatz und der Rest der Meute wurde in die Kletterklamotten gesteckt. Weiter ging es nach dem eingespielten und bereits erfolgreich erprobten Ablauf: Hanna und ich oben an der Sicherung, Moritz und die Oma simultan im Kletterweg. Es war der **III Neue Südostweg, der erkämpft werden wollte.

8 Mama an der Schlüsselstelle 9 Es geht voran 10 Enkelpower 11 Abseilen  

Mit den uns allen vertrauten Geräuschen der Freude und der Anstrengung wurde die Mission erfolgreich abgeschlossen. Weitere Kletterdebütanten sollten (und wollten) folgen und so war der Gipfel bald voller glücklicher Menschen, ein Bild der Freude. Zur Belohnung gab es für alle einen Obstler, der mit einem ganz speziellen Etikett geschmückt war. Auch hier diente die arme Almut „mal wieder“ als Bodymodel, vielen Dank dafür.

 12 Finja ist im Weg13 Stephie ist oben

 

 

 

Da die jüngere Nachwuchsfraktion noch ein wenig Abenteuerlust zeigte, habe ich noch schnell den Tampen in den **II Winkelriß gehangen, der ja schön ausgesetzt und etwas länger ist. Niko meisterte auch diese Herausforderung glanzvoll, auch wenn seine Unterarme danach leicht versteinert wirkten. 

14 Niko hat saure Arme 15 Mit Niko geht es bergab

 

 

 Zur Abrundung fanden wir uns alle in an der Assiplatte wieder und arbeiteten gegen die drohende Unterhopfung an. Da das kulinarische Angebot dort sagen wir mal rudimantär ist, rollten wir auf dem Rückweg zum Hotel noch im Bomätscher vorbei. Gut gestärkt ging es zurück in unsere Edelboofe, wo wir den Rest des Abends verbrachten.

16 Gierseilfähre Rathen 17 Leider ohne Papa, Stephie und Biene

Am Sonntag haben wir der Gierseilfähre nach Niederrathen und dem Amselsee noch einen kurzen Besuch abgestattet, bevor wir alle glücklich und voller neuer Erinnerungen wieder gen Berlin fuhren. (16, 17)

Schön war es vom 06. bis 08. Mai

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