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Es war einmal ein regnerisches Wochenende...

… zumindest, wenn man manchen Meteoro-Lügen Glauben schenkt. Nun ja, irgendwas geht ja immer dachten wir uns und so sind Rathehalder Mühle Qbi, Lucie und ich am Freitag nach der Arbeit im schwedischen Bluesmobil gen Süden unterwegs. Ingo wollte am Samstag früh zu uns stoßen, es gab für uns alle noch einiges aufzuräumen in Rathen.

Da ich der Boofe im Diebskeller  aus hinlänglich bekannten Gründen nicht traue, (Link zum alten Bericht) haben wir uns in der Rathewalder Mühle einquartiert. Ok, nicht einquartiert, wir durften in Absprache mit einem der Chefs dort unseren Schlafsack in die Ecke schmeißen. Der unbestrittene Vorteil ist es in gut 20 min unten an den Schwedenlöchern zu sein oder in 25 min auf der Basteibrücke zu stehen. Als wir gegen 19:30 angekommen sind haben wir zuerst die Büchse abgestellt. Wie sich später zeigen sollte auf den Privatparkplatz eines der Chefs, au weija… Aber das sollten wir erst noch mitbekommen. Wir haben also sofort unser Zeug gepackt und sind zur Brücke gestapft. Qbi hat im vorüber gehen die Biene über den AW II solo geschnippt. Lucie und ich haben die für eine spätere Begehung mit der einzig wahren Biene aufgehoben, zumal Lucie sowieso eher auf Wandern und Zusteigen aus war als aufs Klettern, passt doch. Kurz danach standen wir dann auch schon vor dem Mönch und ehe ich mich versah, war Qbi im SO-Weg III**. Schöner Weg und hätten wir vorher mal kurz im Teufelsturm geblättert hätten wir auch nicht wie die Doofen nach der zweiten Abseilöse suchen müssen. Na wie auch immer, letztendlich ist ja noch niemand oben geblieben. Im Dunklen und mit Stirnlampe haben wir dann noch einen Marder aus einer Mülltonne aufgescheucht bevor wir kurz vor 23:00 Uhr dann endlich zu Abend gegessen haben.

Am nächsten Morgen gegen 10:00, für einige von uns wäre das die Mittagszeit, kam Ingo pünktlich zum Frühstück angerollt. Es zogqbi uns wieder in den Wehlgrund und wieder kämpften wir mit den Widrigkeiten der Topo. Wir sind Chrille der Witzbolddie Vogeltelle runter, irrten aber hinter dem Aschelochturm rum anstatt direkt runter zu gehen, Ingo hat diesen Weg vollständig von allen Zecken befreit, Danke dafür. Na Lucie wollte ja Zustiege haben, es sollte nicht der letzte an diesem Wochenende sein. Einige Zeit später standen wir vor der Wehlscheibe die sich Qbi o.u. über den AW VIIb geholt hat. Ingo und ich stürmten hinterher. Der Zug um den Ring herum und der Ausstieg waren nicht ohne und ich kann nur den Hut vor unserem Vorsteiger ziehen. Weiter ging es mit einem Programmteil für Lucie, der Zustieg zum Witzbold. Da Ingo und Qbi den schon hatten, bin ich v.u.g. diesen schnell über den AW III hochgerannt. Der nächste Programmpunkt sollte dann der Zitronenkopf sein. Wieder ging es abenteuerlich über ein Kaminsystem hoch zum Zustieg. Nachdem wir den über den AW II auch abgehakt hatten, sind Lucie und ich zum chillen und zu ner Bocke zur Basteibrücke gelaufen. Unglücklicher weise hatten irgendwelche Touristen den letzten Fleischlappen schon vor uns verputzt und so blieb uns nichts weiter übrig als entspannt Bier und Limo zu schlürfen. Nach einiger Verärgerung die uns ein bekloppter Dronenflieger und einige Partyleute mit Boomboxen beschert hatten Jahrhundertturm zum Nachtischgingen wir zur Neurathener Felsenburg und beschauten uns mal in aller Ruhe diesen Höhepunkt der touristischen Kletterei. Gegen 20:30 tauchte dann erst der Qbi und kurz danach der Ingo Touriblick von der Basteibrückeauf, die dem Schneider Wibbel, dem Wehlkegel und dem Doppelkopf zwischenzeitlich einen Besuch abgestattet hatten. Letzter Programmpunkt des Tages sollte der Jahrhundertturm sein. Ein klasse AW IV**, den sich Ingo nur von wenigen hundert Touristen bewundert geholt hat. Der Überhang oben ist ziemlich sandig, aber ganz gut griffig. Wieder mal ging es unter Stirnlampenlicht zurück. Dieses Mal haben wir ein kleines Reh aufgescheucht, dass mindestens so verschreckt war wie wir über die Tatsache nicht alleine im Wald zu sein. Der freundliche Wirt der Rathewalder Mühle hatte uns wie verabredet noch ein paar Pilsetten stehen lassen und so war auch dieser Abend gerettet.

Der nächste Morgen, die selbe Routine. Da alle schon mit einem Auge auf den Montag schielen und Ingo noch in das ferne Land der Bajan fahren musste war schnell klar, dass heute etwas Nahes gut wäre. Wie zufällig hat uns die Natur den Schwedenturm und die Schwedenscheibe quasi vor die Füße gelegt, für alle von uns noch Terra Incognita. Qbi ist den Schwedenturm über den AW V vorgestiegen. Im Nachstieg und weit außen in der Kaminrinne war das nicht so wild, der Vorsteiger hat aber natürlich die Sicherheit in der Tiefe der Rinne gesucht und so mit mehr Gegenwind zu kämpfen gehabt. Der krönende Abschluss sollte dann die Schwedenscheibe werden. Auch hier ist der Zustieg in die Hochscharte wieder ein gehöriger Teil des Programmes. Ingo hat das Ding erkundet und wartete oben schwer entspannt bis Qbi und ich das ganze Geraffel angeschleppt hatten. Der Quergang ist recht gängig, die Hangelrippe für die Hände ist scharf, aber die Sandührchen wollte keiner von uns wirklich ausprobieren. Der letzte Griff vom Hangel weg ist ziemlich weit, geht aber doch irgendwie. Lucie hat in der Zwischenzeit eine stattliche Birke zu einem Zahnstocher verarbeitet und war in dem Berg der entstandenen Späne kaum wiederzufinden. Auf dem Rückweg haben wir dann noch eine Blindschleiche und eine Ringelnatter (Marke Schnürsenkel) gerettet und so konnten wir glücklich Sachsen verlassen und einer neuen Arbeitswoche entgegensehen.

P:S: Von Regen war nichts zu sehen

Ingo, Qbi, Lucie und der Chrille vom 04. bis 06.06.2021

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