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(Sich) Regen bringt SegenCunersdorfer Nadel

Die warmen Temperaturen lassen 2021 ja auf sich warten! Da war es im Februar schöner, als wir schon im Niki draußen herumgebouldert sind. Naja, was soll´s. Trotz der widrigen Umstände mussten wir einfach mal raus und ins Sachsenland, nachsehen, ob die Felsen noch da sind. Nach anfänglich ganz passablen Wetterprognosen über Himmelfahrt, verdüsterten sich diese (und auch der Himmel) immer mehr, sodass die Anreise im strömenden Regen von statten ging.

Demzufolge bestand das Himmelfahrtsprogramm in einer Regenwanderung um Sebnitz herum und abendlichem Umtrunk mit Eierlikör am wohlig warmen Kamin. Am nächsten Tag sah es zwar etwas trockener aus, aber zu mehr als einem (gefühlt herbstlichen) Ausflug an das Lampertshorn und die Cunnersdorfer Nadel reichte es nicht. Frank auf dem LampertshornAm Wegesrand wurden noch zwei Quacken eingesammelt, die beiden Gipfel abgerissen und das Ganze als netter Wanderausflug (inklusive einiger Irrwege) zu den Akten gelegt.dichtes Gedränge an der Cunersdorfer NadelAbends sprachen wir kräftig den geistigen Getränken zu, was dazu führte, dass so ziemlich jeder Gassenhauer im Sachsenradio lauthals mitgeträllert wurde. Die Nummer eins war ganz klar Karel Gott mit seinem Gassenhauer „Babička“. Alle Anwesenden waren verblüffend textsicher und als der Mischkabär aus Berlin anrief, um sich für den nächsten Tag zum Klettern zu verabreden, schallte es ihm aus munteren Kehlen entgegen: „Als wir Kinder waren, sind wir oft gefahren, oben auf dem Wagen mit dem Heu. Und bei uns war immer Babička.“ und „Pferde stehlen, Äpfel schälen und erzählen, das war Baaaaaaaaaaabička. Sie hat uns getröstet in der Naaacht und gut ins Bett gebraaacht …“ Dass er trotzdem kam, spricht für seine Tapferkeit. Allerdings war er fast nicht dazu zu bewegen, mit uns zu klettern und fuhr am Abend gleich wieder heim. Komisch …Antje unten und Heiko fast oben am PanoramafelsAm Sonnabend schien dann tatsächlich die Sonne. Wahnsinn! So hatte ich das Elbsandsteingebirge lange nicht gesehen – überall Rinnsale, aufgeweichter Boden, Grün, wohin das Auge blickte. Also raus aus den Federn und ab in den Brand, wo uns am Gipfel des Kobolds ( Antjes 100ter Gipfel ) wieder ein Gewitter überraschte. Was für ein Spaß! Gottseidank kam gleich wieder die Sonne raus und wir konnten auf komplett trockenen Wegen das Begangsteigriff, den Panoramafels und die Gespaltene Zinne abhaken. Winkelriss am PanoramafelsDurchweg schöne Kletterei. Allerdings war nicht ganz klar, welchen Weg wir eigentlich auf die Zinne gemacht hatten. Während die Wegführung des AWs für die erste Seilschaft klar war, konnte nicht so recht herausgefunden werden, was es mit dem Riss- und Hangelweg rechts daneben auf sich hatte. War auf jeden Fall eine schöne Tour! Auf dem Heimweg nahmen wir eine Abkürzung, die durch ein Modder- und Schlammbad mit Kraxelpassagen führte, was bei einigen Expeditionsteilnehmern hysterischen Ausbrüchen auslöste. Ich fand den Weg aber lustig. Hätte uns jemand gefilmt und das Ganze als Expedition durch den Regenwald auf Borneo ans Fernsehen verkauft, hätte niemand den Unterschied bemerkt.Micha im EinstiegskaminIn der Nacht zum Sonntag gab es endlich mal wieder Regen, der pünktlich zum Frühstück abflaute. Die Sonne kam wieder raus und alles war in Ordnung. Die Felsen tropften vor Nässe. Auf der Sonnenseite am Kiefernturm ging aber was und wir vollbrachten noch eine gute Tat, indem wir eine kletterbegierige junge Frau aus Pirna in unsere Seilschaft aufnahmen. Da der Teichwächter auf der Nordseite wohl eh nie ganz trocken wurde, ging es trotzdem hinein in den Freundschaftsweg (Mein hundertfünfzigster Gipfel!). Warum hat der keinen Stern? Sehr schöne Tour zum Abschluss und dann … ab nach Hause!

Frank T. aus B.Ruhe sanft im Bielatal

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