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Qbi bei ChillenSaisonstart am Sandstein

Am 16.03.2012 sollte es nun endlich für Tina und mich mal wieder nach Sachsen gehen. Tina hatte in weiter Voraussicht über Groupon einen Gutschein für den Rathener Hof in Weißig besorgt und diesen galt es nun einzulösen. Angekommen in Weißig wanderten wir noch bei herrlicher Abendsonne über den Kammweg am Rauenstein und genossen die Ruhe und den schönen Blick auf die Basteitürme. Samstag früh schnell aufgestanden und nach leckerem Frühstücksbuffet ab in Richtung Rauschenstein, denn dort waren wir mit Roland und Jörg verabredet.

Vorstieg am SchützelkopfPünktlich gegen 9.00 Uhr trafen wir dann an der Boofe unter der Rauschenspitze ein und staunten nicht schlecht. Neben den beiden hatten sich auch Qbi, Ingo, Otto, John und Mario in die Sächsische Schweiz abgesetzt. Na holla, klettern mit großer Kapelle das wird ein Spaß! Leider sind Großgruppen meist etwas träge und so standen wir dann ersten gegen 11 Uhr vor dem ersten Sandsteingebilde, den Schützelkopf, der dann im geteilten Vorstieg von Otto und meinereiner über die Südwand VI bezwungen wurde. Ingo, Tina und John (barfuß) folgten. Ja, John war übrigens barfuß unterwegs und dies den ganzen Tag. Roland schnaufte derweil durch den Kamin des AW und Mario folgte ihm. Qbi und Jörg bestiegen den Westlichen Rauschenturm über den AW, welche sich als große Bergfahrt herausstellen sollte. Anschließend wurden diverse Gipfel in verschiedenen Seilschaften bestiegen. Erwähnenswert war auf jeden Fall Johns erster Vorstieg in unserem Lieblingsgebirge, er erstieg den Rauschentorwächter über den Südpfeiler VIIb im Bernd-Arnold-Style without shoes. Nach einem tollen Klettertag mit reichlich Frühlingssonne entspannten wir uns im Hotel und der Rest der Truppe in der Boofe. Am Sonntag ließen wir uns etwas Zeit und kamen erst gegen 10 Uhr an der Boofe an, so konnten wir uns gerade noch von Jörg und Roland verabschieden, die nicht so lange wie der Rest der Gruppe bleiben wollten und erfolgreich vor der Heimfahrt den Bismarckfels über den AW bestiegen. Wir Johnanderen marschierten dann gemütlich Richtung Rauschenstein. Otto erstieg den Nordöstlichen Wachturm über den AW V und holte Qbi und John nach, die zwischenzeitlich schnell mal den AW auf den Rauschenstein absolviert hatten. Ich hatte mich zuerst für die Südwestkante VIIa am Südwestlichen Wachturm entschieden. Der Weg war dann doch nicht so leicht, wie er von unten aussah, aber gemeistert wurde er dennoch und Ingo konnte mit mir den Gipfel erreichen. Mario hatte keine Lust zum klettern, da er vom Vortag noch völlig geschafft war.        

 RauschentorwächterAls Otto, Tina und ich den Rauschenstein über den alten Südweg bestiegen, wollte John seinen zweiten Vorstieg am Winklerturm vorlegen, kam aber nach 10 m ins stocken und konnte weder vor noch zurück. Ingo sprang heldenhaft ein, indem er den Vorgipfel des Winklerturmes über die Westkante kletterte und somit John von oben ein Seil zuwerfen konnte. Danach ging Ingo weiter bis zum Gipfel, laut Kletterführer einer der schwersten VIer-Wege in Sachsen. Qbi und John folgten. Otto und ich wollten dem Trio gleichtun, mussten unseren Aufstieg auf dem Vorgipfel aufgrund erster Regentropfen abbrechen. Nachdem wir alle wieder am Fuße des Winklerturms standen, erzählte John nochmals aufgeregt von seiner misslichen Lage in der Wand. Für Tina und mich hieß es dann Abschied nehmen von den Freunden. Es ging ins Hotel mit einem vorherigen Abstecher zum Bomätscher zum Schnitzel-Fassen. Der Rest der Klettergilde gab sich in der Ilmentalbaude ein Stell-dich-ein. Auf der Heimreise wurde dann Ottos Kfz vom Zoll aufgehalten, da die Herren Kletterer aber glaubhaft versichern konnten nur tolle Erlebnisse anstelle von Schmuggelware im Gepäck zu haben, ließen die Beamten sie von dannen ziehen. Am Montag inspizierten wir die Schrammsteine von der Schrammsteinaussicht und erstiegen noch einige Gipfel in dieser Gegend. Tina holte sich ihren 200. Gipfel am Saurier über den Weg Dino, der wohl leichtesten VIIa im Gebirge. Zum Abschluss sicherte mich Tina noch auf den Baustein über die Route Affengeil, früher soll dieser Reibungsweg eine VIIIb gewesen sein, heute ist er für VIIb zu haben. Wieder einmal ein gelungenes Wochenende, macht Lust auf mehr! Ihr Augenzeuge vor Ort: Heiko

Südostkante amHinteren Torsteinkegel vor den Wachtürmen Auf dem Schützelkopf

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