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Skitour 2022 in TirolTuxer Alpen

Das hat mir in den letzten zwei Jahren gefehlt, eine richtige Skitour in freier unverbauter Natur.
Ja hoch gelaufen bin ich schon, aber runter ging es immer nur auf gewalzter Piste. Zumal die größte Zeit des Winters mit Reise-Stopp belegt war.
Dietmar aus dem Erzgebirge hatte wieder einmal das richtige Gebiet ausgewählt, das Bergsteigerdorf Jodok am Brenner, so dass ich mich nur noch auf die Socken machen musste.


Die Anreise sollte über Sebnitz und Gelenau nach Tirol erfolgen. Erster Stopp war aber zunächst Köpenick, da der feine Herr seine Skistiefel vergessen hatte. Ist ihm zum Glück schon auf dem Adlergestell eingefallen. Der Rest der Anreise verlief eher unspektakulär und wohlbehalten trafen in Jodok neben uns noch weitere Teilnehmer der verkürzten Tourenwoche ein.
Am Montag herrschte Traumwetter, so das wir uns für eine längere Eingehtour entschieden.
Hauptziel sollte die Gammerspitze auf 2537m sein. Torsten hatte sein Interesse deutlich bekundet an diesem Ausflug teilzunehmen, weswegen er auch nur fast beim Start vergessen wurde ;-)Auf dem Gipfelgrat
Zuerst erstiegen wir den Vorgipfel Leiten und genossen einen fantastischen Rundumblick auf die umliegende Bergwelt. Um sich dem Tagesziel weiter zu nähern, war ein kurze Abfahrt in unübersichtlichem Gelände nötig. Da „nutzte“ ich gleich die Gelegenheit, um ein paar mehr Höhenmeter zu machen und fuhr viel zu weit ab. Auf Grund guter Konstitution erreichte ich den zweiten Gipfel, die Uttenspitze wieder als erster. Das Tourengehen liegt mir in der aufstrebenden Teildisziplin recht gut. Erneut wurde am Ski umgerüstet, um abzufahren. Dies gelang auch mir recht passabel, so dass der letzte Aufstieg nur noch Formsache war Am Ende des Tages wurden über 1400 Höhenmeter in 6 Stunden überwunden und eine allgemeine Ermattung stellte sich ein.Gipfelkreutz Gammerspitze
Über Nacht schneite es dann ordentlich. Um der Lawinengefahr zu entgehen, empfahl uns unser Herbergsvater den Aufstieg zum Sattelberg auf 2115 m. Die Tour war eher unspektakulär auf Grund der schlechten Sicht. Die Abfahrt hingegen bei unberührtem Neuschnee einfach nur spitze. Da sich bei mir die ersten Blasen ankündigten, befürwortete ich einen Zwischenstopp in der Sattelalm. Gut gestärkt strebte der sportaffine Teil unserer Gruppe dem Gipfel erneut entgegen, die Bier durstigen entschieden sich dagegen. Gelebte Demokratie!Blick zu Sattelalm
Die Vennspitze 2390 m bei Padaun sollte das Tagesziel am Mittwoch sein. Der Aufstieg zog sich durch einen langen Kessel bis zum vereisten Gipfelgrad sehr gleichmäßig dahin. Meine Füße schmerzten ebenso gleichmäßig und entspannten sich erst wieder im Gasthaus von Panaun, nach einer zugegeben sensationellen Abfahrt in 20 cm Pulverschnee.Aufstieg zur Vennspitze
Mit einem Wetterumschwung hatten wir am Donnerstag zu kämpfen. Das Thermometer hatte sich deutlich in den Plus-Bereich bewegt. Der Aufstieg zum Nössachjoch auf 2231 m schleppte sich entsprechend dahin. Die geschundenen Füße taten ihres dazu. Zum Glück war die Abfahrt auch ein Desaster! Am Anfang war die Piste etwas vereist und gut fahrbar, doch im weiteren Verlauf bremste der aufgeweichte Schnee die Performance. Wir waren fix und fertig nach dieser Abfahrt und stellten einhellig fest, dass der Aufstieg das Highlight des Tages war.
Leider war damit auch unsere verkürzte Woche vorbei.wo war den da das Blasenpflaster
Schön war es allemal gewesen und nun gilt es Wunden lecken.

Gipfel Uttenspitze                        Heiko

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