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Der Kleene, der Irre und der Alte,

wollten zu Fuß aufs Breithorn.... (Bericht Hochtourenwoche 01.09-09.09.2012)

 ...und machten eAlles sah prima ausine Ausfahrt um ein paar der großen Berge oberhalb von Zermatt zu besteigen. Die na nu? die Flohspitze Tour war durchgeplant, ein paar Hütten schon reserviert, die Akklimatisierung sollte lehrbuch-mäßig erfolgen. Das Wetter war nicht zu beeinflussen, als wir in Zermatt ankamen war Regen angesagt, in höheren Lagen Schnee, jemand nahm sogar das Wort "Lawinenschaufel" in den Mund.  Aber, alles Bestens, 60 cm Neuschnee, da ließ sich trefflich von 1.600 m (Höhe Zermatt) auf 3.800 m (Höhe Kleines Matterhorn) aufsteigen. Und dann? Tja, warum ist da rechts ein Bild der Flohspitze?

 

Der Aufstieg von Zermatt zum Schwarzsee (2.580 m), weiter zur Gandegg-Hütte auf 3.030 m Höhe und dann Heiko legt eine neue Spur zum Gipfelauf das Kleine Matterhorn innerhalb von zweieinhalb Tagen ist ja nicht so gewaltig, eigentlich eine ganz normale Wanderung, doch für mich war die Luft zu dünn. Nach der Besteigung von Breithorn und Breithorn-Mittelgipfel, hier hat Heiko eine neue Spur auf den Gipfel gelegt, war für mich die Sache gelaufen. Ich mußte absteigen. Traurig für Dirk und Heiko, als die Tour so richtig losgehen sollte, war sie auch schon wieder zu Ende. Um größeren Schaden zu vermeiden, entschlossen wir uns deshalb am Morgen des vierten Tages abzusteigen. Günstigerweise, aber nur was das "Nichtlaufen" betrifft, konnten wir die Seilbahn nutzen und fuhren dann nach Ankunft in Zermatt stracks Richtung Schmilka weiter. Dort war ebenso schönes Wetter wie in den Alpen, die (erreichbaren) Gipfel zahlreicher und der "Flaschensauerstoff", verglichen mit schweizer Preisen, extrem günstig.

 Toblerone mit Hotel SchwarzseeWinterurlaub auf der Gandegg-HütteSommerurlaub auf der Gandegg-Hüttedie

In Schmilka haben wir in der Ilmentalbaude unser Basislager aufgeschlagen und sind in die Schrammsteine und ins Schmilkaer Gebiet ausgeschwärmt. Heiko konnte sich das Mauseloch nicht verkneifen, hat aber wieder nicht durchgepasst, ich habe es erst gar nicht versucht, da ich keine Lust auf den folgenden engen Kamin hatte.

Dirk vorm MauselochDirk hat es geschafft!die drei Onkels

Weitere Höhepunkte der vier Klettertage waren die Besteigung der Turnernadel (Spreize), des Muschelkopfes über die Südostkante (ein prima Weg),  ein Seilbahnbau zwischen Kirnitzschturm und Massiv, die Westkante am Onkel und Dirks Vorstieg "Klein aber fein" VIIc (VIIIa) an der Heringsgrundscheibe. Lobend erwähnen muß man auch Heiko für seine grandiose Rettungsaktion an der Schneeberger Nadel. Dirk war im Nordwestweg (VIIa) eingestiegen und kam in dem linksgeneigten Riß, ca. 10 m über dem Erdboden, nicht weiter. Ein paar Knoten waren gelegt, aber so richtig gut sah das alles nicht aus. Nach längerem hin und her stieg Heiko mit dem Seilende über den AW V(VI), quasi ungesichert, an der gegenüberliegenden Felsseite ein und konnte Minuten später Dirk von oben das Seil runterlassen. Gerettet!

Dirk im Vorstieg Dirk turnt an der TurnernadelWestkante am OnkelDirk auf dem Kleinen Schartenkopf

Nun, mit der Hochtour ist es bis auf die beiden Latschegipfel nichts geworden, dafür hatten wir ein paar ergiebige Tage in der Sächsischen Schweiz. Dank an meine beiden Begleiter, die für meine Situation eine Menge Verständnis aufgebracht haben.                       Steffen                                                                          

Heiko allein im Schneeauf dem Mittelgipfel, im Hintergrund Breithorn 4.164mGipfelsieger

 

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