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Heiko allein im Zschand
(27. – 29. Mai 2011)

Am Freitagnachmittag fuhr ich direkt nach meiner geliebten Physiotherapie ins Kirnitzschtal auf den Parkplatz der Neumannmühle. Gegen 18.00 Uhr marschierte ich über die Raubsteinschlüchte zu den Pechhörnern. Ziel war das Hintere Pechofenhorn und die Pechofenspitze. Beide Gipfel hatte ich vor über den AW zu besteigen, was auch gelang.

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Etwas Mut erfordert durchaus die Pechofenspitze, da man an der Schlüsselstelle von einem Wackelblock mit Talblick etwas ausgesetzt ansteigen muss. Grandioser  Fernblick belohnte dann den kurzen Nervenkitzel. Da die Dämmerung noch fern schien, entschloss ich mich noch den Zauberstab zu erklimmen. Es gelang mir über den rechten Bergweg mit Selbstsicherung. die 20. Begehung abzuholen. Ab zur Buschmühle und Bier fassen.    
Nach einer gemütlichen  Nacht im Auto zog ich 7.15 Uhr wieder los Richtung Reitsteig. Bei einer grandiosen Wanderung durch den Großen Zschand mit Gipfelglück e rlebte ich tolle Ausblicke, alte Gipfelbücher und schöne Soloklettertouren. Ich unterhielt mich sehr angeregt mit Fam. .Walter, wobei sich herausstellte, dass Herr Walter vor ca.20 Jahren den letzten seiner 1120 Gipfel erstiegen hätte .Hut ab dafür.

Am frühen Abend fuhr ich dann zur Großen Hunskirche, wo Otto, Milena, Eric, Torsten und Norma den heutigen Tag mit Klettern zugebracht hatten. Übernachtet wurde nach einigen Bierchen und Kompott (Geburtstagsschnaps von Otto) in der Boofe am Papststein. Nach einer ruhigen Nacht und ausgiebigem Frühstück fuhren wir dann zum Pfaffenstein.Der Berglerturm war unser Ziel und Otto hatte sich schnell für den Schuhplattler einer schönen VIIa mit 2 Ringen entschieden.   Da wir zu sechst unterwegs waren, wurde schnell der Nordostweg V als zweiter Weg auserkoren. Leider erwies sich diese Entscheidung für mich als ganz schön grenzwertig, da dieser Weg mit V eindeutig zu gering bewertet wurde und des weiteren ein Ausrufezeichen mit Totenkopf verdient hat. Dank Otto, der schon auf dem Gipfel saß, wurde ich moralisch und sicherungstechnisch unterstützt. Der Weg ergab übrigens die 11. Begehung seit 1953. Den Rest des Tages wurde dann etwas entspannter geklettert. Bei herrlichem Sonnenschein erstiegen wir noch ein paar schöne Gipfel. Ein tolles WE ging zu Ende, zum Schluss stellte ich fest, dass ich nun bereits 555 Gipfel im Elbsandsteingebirge gemacht habe, welch ein Jubel!

Gipfelstatistik

27.05.
Hinteres Pechofenhorn - AW II auf/ab, Pechofenspitze - AW IV, Zauberstab – Rechter Bergweg III mit Selbstsicherung auf/ab

28.05.
Thorwalder Turm – Südwestkante IV auf AW II ab , Thorwalder Wächter - AW II , Reitsteigwächter – AW III, Tarzan- Sprung 2 ,Krampus - St .Blasius Kante V ,Klingermassiv – Südwestweg II auf Südwestkamin II ab , Großer Edelweißturm – Südrippe III auf AW ii ab , Kleiner Edelweißturm – AW III , Dreiwinkelgrundwächter – Talkante V , Thorwaldwand – AW II , Thorwaldstein – Ostweg III auf AW II ab , Grosse Hunskirche – AW III ,

29.05.
Papst – AW I auf/ab, Berglerturm – Nordostkante V - Heiko ,Norma, Thorsten ,Otto ,Schuhplattler VIIa Otto ,Eric ,Milena , Pfaffenkopf – AW IV - Heiko auf, Nordwestweg III Heiko ab , AW –Eric, Norma, Thorsten , Südostweg IV -Otto, Milena ,Heiko, Thorsten, Eric, Norma ,Nordwestweg III Otto auf , Julikopf – Nordostweg IV –Heiko ,Norma ,Thorsten, Einsammer Ritter – Südweg III –Otto ,Eric ,Milena ,Junggeselle – AW IV –Heiko ,Thorsten, Wolfswand –AW III –Heiko ,Thorsten

{vsig_c}0|02.jpg||FDGB-Boofe{/vsig_c}
{vsig_c}0|03.jpg||Das erste Gipfelbuch{/vsig_c}
{vsig_c}0|04.jpg||Auf dem Berglerturm{/vsig_c}
{vsig_c}0|05.jpg||Am Klingermassiv{/vsig_c}

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