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Neue WEege braucht das LandNeue Wege braucht das Land

Zum Himmelfahrtswochenende vom 02.06. – 05.06.2011 sollte es dieses Jahr mit großer Kapelle in verschiedener Besetzung ins Brandgebiet gehen. Otto, Kubi und Patrick starteten schon am Mittwochnachmittag,  um den Gohrisch unsicher zu machen. Dirk, Gotschi, Tina, Anna und ich (Heiko) fuhren am Donnerstag in aller Frühe nach Hohnstein zum Entenfarm-Camping.

Schnell waren das Zelt aufgebaut, Frühstück gefasst und Pläne geschmiedet. Und ab zur Berken von der Duba Wacht, wo Dirk gleich mal eine schöne VIIa vorlegte (Westverschneidung). Tina versuchte sich Free-Solo im AW, aber ihr fehlte dann doch der Mut vom Einstiegsblock in den Riss zum Band zu steigen. Heiko holte dann die Kohlen schnell aus dem Feuer und beförderte Tina nebst Anna auf den Gipfel. Dirk war voll auf den Geschmack gekommen und machte als nächstes den Weg Safari VIIb auf den Elefant. Heiko hatte sich für den Westweg VIIb an der Clementine entschieden und somit den nächsten 7-Tausender in der Tasche.  Im Vorübergehen wurden dann noch Nashorn, Schluchtturm (Gotschi mit seinen „Planet-der-Affen-Koteletten“ zieht sich ein Barthaar oder auch mehrere beim Abseilen raus. Wie kommen die denn in die Abseilacht und jeder Leser wird sich jetzt fragen, wie lang diese Gesichtshaare wohl sein mögen – ich als Augenzeuge kann nur sagen, sie waren nicht sehr lang), Polenzwacht, Kolosseum und Pantinenturm bestiegen bis es zum Tageshöhepunkt kommen sollte. Denn als Heiko über Ostern in Brand unterwegs war, hatte er eine Einstiegsvariante zur Nordostkante an der Neuwegewand entdeckt. Der Weg wurde in Angriff genommen und erfolgreich abgeschlossen. Wenn es zu einer anerkannten Begehung kommen sollte, wird zu gegebener Zeit noch zu berichten sein.

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  • Cornelius oder Gotschi
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  • Anne mit Türkenkopf - also mit dem Gipfel ;)
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  • Ingos Übertritt am Sieberturm..
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  • Gipfelglück auf der Honigsteinscheibe
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Am Abend wurden alle Bergfahrten mit Otto’s Truppe beim Bierchen ausgewertet, die sich auch schon auf dem Campingplatz eingefunden hatten. Am nächsten Tag sollte es Richtung Großer Halben gehen. Doch zuvor wurde im Laden von Bernd Arnold noch etwas Schlingenmaterial erworben. Dann suchten wir zunächst die Bärgartenscheibe auf. Leider nicht so wie wir uns das vorstellten, sondern mit Umwegen kreuz und quer durch die Kernzone. Na ja ganz schön dumm gelaufen. Aber der anderen Gruppe ging es genauso, und tatsächlich trafen wir uns dann auf dem gleichen Weg wieder, wie passend! Dirk kämpfte sich nun die Südostkante für VIIc hoch (44. Begehung), Dabei gab es Zeckenalarm, Schleifenknoten, weg mit der Zecke, Dirk kann weiter klettern. Otto kämpfte sich über Umwege den AW hoch. Im Gipfelbuch stand im Übrigen ein neuer Sprung von Thomas Willenberg, der so unglaublich weit erschien, dass uns der Atem stockte - so sehen also 6er-Sprünge aus. Als nächstes stand der Große Halben auf der Speisekarte, der über den Wettersteiner Weg VIIb (Bericht folgt..) und AW bestiegen wurde. Zum Abschluss noch der Kleine Halben über den Aehligweg VIIb. Der Versuch mit Baustelle in den linksgeneigten Schulterriss zu gelangen misslang. Also hat es Dirk ohne BS gerockt. Bier und Grillen rundeten den gelungenen Tag in Band ab. Leider musste uns Dirk nach dem Grillen verlassen. Am Samstag ging es nach Rathen, wo bei schönstem Wetter vom Maiturm bis zum Türkenkopf schöne Klettereien anstanden. An der Honigsteinscheibe trafen wir einen älteren Kletterer und hielten mit ihm einen Plausch. Dabei erfuhren wir, dass er (Herr Hensel) seine einzige Begehung 1968 mit der Nordkante auf der Hirschgrundwarte geholt hat. Wir trafen noch ein paar Potsdamer, die wir die Waschlappenfraktion tauften, denn alle hatten am Gurt hinten einen Waschlappen zum Putzen ihrer Hände - wie sie sagten - angebracht . Heiko begrüßte sie mit der Frage zu welcher Putzkolonne sie denn gehören würden. Zum Schluss wurde noch nach dem Ziegenrückenturm??? gesucht aber vergebens, da muss wohl ein GPS her. So ein verborgener Gipfel. Am Abend kamen dann noch Ingo und Anke am Campingplatz an. Otto, Kubi, Pat und Gotschi hatten noch eine kleinen Zwischenfall mit zwei Wildschweinen und mussten/wollten/konnten/durften daher einen großen Umweg für die Heimreise in Kauf nehmen.Am Sonntag ging es über eine schönen Abstieg in die Schlucht des Tümpelgrundes. Erstiegen wurde dort der Griesgrundwächter über den AW .Einer Sternchenwürdigen .IV, wenn der Einstieg nicht so sandig und der Übertritt am Ausstieg, nicht so schlecht gesichert währe. Danach ging es auf die Basteibrücke zum Sieberturm. An Zuschauer mangelte es nicht – ob von der Brücke oder vom Aussichtsbalkon wurden wir wohl auf diversen Fotos verewigt. Übrigens ist dieser Gipfel nichts für Hasenfüsse, da nach schöner Sternchen Kletterei bis zum Vorgipfel ein zünftiger Übertritt auf einen wartet. Tina kletterte bis zum Vorgipfel und musste bei ihrer allgemein großen Abneigung gegenüber alle Arten von Übertritten entsetzt feststellen, dass dies doch mit einem Übertritt wohl nichts mehr zu tun hat. Sie war froh sich vom Vorgipfel abzuseilen zu können, um Ingo und Gotschi in dieser  Sache weiter  agieren zu lassen.
Für Ingo war der Übertritt kein Problem und so kamen auch Gotschi und Heiko auf den Gipfel. Das Abseilen erwies sich auch noch einmal als spektakuläre Aktion. Mit Spreizen, Hangeln und Springen wurde die rettende Basteibrücke erreicht. Erstaunte Blicke einer Touristengruppe, die wohl vom Kirchentag in Dresden kam (erkennbar an den grünen Tüchern) als aus dem Nichts ein Seil geflogen kam und danach der „Freibeuter Heiko“ sich um den Fels schwang wie in einem Schauspiel auf der Naturfelsenbühne Rathen. Und dies vor vollen „Rängen“ auf der Basteibrücke. Da Tag klang dann in der Gaststätte Steinerner Tisch aus, wo uns zum Erstaunen die DDR noch über die letzten 20 Jahre hinüber gerettet wurde. Selbstbedienung, skurriles Ambiente, Preisdifferenz zwischen Angebot und Kasse und zu guter letzt lauwarmes Kesselgulasch mit allem was weg musste (inklusive Käsegeruch). Jedenfalls keine Empfehlung! Im Großen und Ganzen wieder ein gelungenes Wochenende.

Gipfelstatistik 02.06.

Berken von der Duba Wacht –AW- II Heiko ,Tina ,Anna , Westverschneidung –VIIa –Dirk ,Gotschi ,Heiko ,Elefant –Safari VIIb –Dirk ,Gotschi , Clementine- Westweg VIIb – Heiko ,Dirk ,Gotschi ,Nashorn –Südwestweg II –Dirk auf ,Gotschi auf ,Tina ,Schluchtturm – AW II –Heiko ,Anna ,Dirk auf ,Gotschi auf , Polenzwacht – AW III –Heiko ,Gotschi ,Dirk auf , Kolloseum – Übergang II –Dirk, Heiko ,Gotschi , Pantinenturm – Nordostweg V –Dirk ,Gotschi ,Tina ,Anna ,Heiko , Neuwegewand –FDGB-REISE  VIIc – Heiko ,Dirk

3.06.
Bärgartenscheibe – Südostkante VIIc –Dirk ,Heiko , AW VIIa –Otto ,Kubi ,Gotschi , Grosser Halben – AW IV –Otto ,Gotschi ,Patrick , Wettersteinerweg VIIb –get. Vorstieg  Dirk und Heiko ,Kubi , Kleiner Halben – Aehligweg VIIb – get .Vorstieg Otto und Dirk ,Gotschi ,Heiko ,Kubi ,

04.06.
Maiturm – Nordwestkamin II –Heiko vug. ,Honigsteinscheibe – AW IV –Heiko ,Anna ,Tina , Honigsteinkopf – Nordostweg II –Heiko auf ,Tina auf ,Anna , Türkenkopf –AW III –Heiko ,Anna ,Tina , Östlicher Feldkopf –AW I –Heiko auf/ab , Feldwand –AW I –Heiko auf/ab

04.06.
Griesgrundwächter –AW IV –Heiko ,Tina ,Basteikante VIIa –Ingo ,Otto , Gotschi ,Kubi ,
Sieberturm –Nordweg V –get. Vorstieg  Ingo und Heiko ,Gotschi

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