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fdgb hack 2026Wir sind wieder online,
wenn auch nicht in vollem Umfange!

Der Hack unserer Webseite war eine echt harte Nuss! Inzwischen läuft die Seite wieder, aber ihr werdet es merken: es gibt Probleme mit den Bildern in den Beiträgen. Daran arbeiten wir und versuchen, zunächst aktuelle Beiträge vernünftig darzustellen und dann nach und nach alte Berichte zu reparieren. Das wird Zeit kosten!
Momentan funktionieren noch nicht: das Forum und die Kommentarfunktion. Da die aber nicht mehr genutzt worden sind, stellen wir diese Aufgaben hinten an.

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Bleibt alle gesund und gut am Berg unterwegs,
Euer Webseiten-Team

                     Parkplatzidyll  Himmelfahrt 2020  


Erst wochenlang nur Boulderbrücke, dann, nach Lockerung der Beschränkungen gleich an zwei aufeinander folgenden Wochen nach Sachsen. Wilde Zeiten sind das!
Diesmal waren die anmutige Antje, der draufgängerische Dirk und der fesche Frank am Start. Freitag früh ging´s los. Parkplätze waren Mangelware im Kirnitzschtal, über Himmelfahrt. Gottseidank hat man ja so seine Kontakte.

Die Buschmüllerin ließ uns auf ihrer Wiese parken. Dankeschön! Sachen gepackt und ab durch die Mitte, Richtung Zschand.
Heute stand der Goldstein auf dem Programm. Die NO-Kante und die Wahnsinnsver-schneidung sahen echt verlockend aus. Aber nach so langer Abstinenz beschlossen wir, es erstmal ruhig angehen zu lassen. Der AKV-Weg war genau das richtige. Schöne Kletterei mit Genussgarantie. Schicke Sache! Glücklich auf der JohannismauerZu dritt dauert´s aber eben immer etwas, somit war die Zeit schon etwas zu fortgeschritten für die anderen beiden Touren (die wir aber ganz oben auf unsere Wunschzettel schrieben). Da sie auf dem Rückweg lag, enterten wir noch die Zschandspitze und machten uns damit eine „Kleine Freude“. Super Kletterei, aber durchaus psychisch anspruchsvoll (Auweia, wie sieht denn der Wald aus? Alles tot! Hoffentlich regnet´s auch mal). Hinterher gab es Bier und Forelle an der schönen Buschmühle, wo reger Andrang herrschte. Einen besser zu bereiteten Fisch haben wir selten gegessen. Da waren wir uns alle einig.
Der herrliche Heiko hatte uns freundlicherweise erlaubt in seinem neu erworbenen Jagdschloss zu nächtigen, wo wir auch ziemlich zeitig in die Schlafsäcke fielen. Danke, lieber Heiko!!!
nur die Besten klettern hierAm Morgen danach pflegten wir erst einmal die weitläufigen Gartenanlagen mit Schlauch und Gießkanne, wie aufgetragen. Kurz vor Sonnenuntergang wollten wir aber doch noch was klettern und ließen das gärtnern sein. Wieder raus zum Zschand! Der Plan war: Warmklettern an Kleinem und Großem Spitzen Horn und dann den Kaaba ersteigen (vielleicht sogar mit was Anspruchsvollem). Tja, wie das immer so ist mit den guten Vorsätzen …
Das Kleine Spitze Horn hakten wir noch so halbwegs entspannt über die NO-Wand ab.
Am Großen Spitzen Horn gab es einen Sechser Sternchenweg von Oscar Schuster. Der sollte es sein! Patty am Schusterturm
Aber dann …Was für ein garstiger Riss! Zu breit für unsere zarten Fäuste und ganz schön ungesichert im unteren Teil. Nach langem Probieren kriegten wir den Einstieg über die Variante vom AW hin. Das ging schon alles irgendwie, aber woher das Sternchen kommt, blieb uns allen ein Rätsel. Widerborstiger Weg! Beim Kaaba fing es zu allem Überfluss auch noch an zu regnen, sodass wir die Flucht zurück antraten und nur noch schnell den Monolithen an der Buschmühle (über die Südwand) abhakten. Kurz und schön! Zum Kaaba müssen wir wohl noch mal (mal sehen, welche Tour wir machen …).
Abgerundet wurde der Tag durch ein feines Gulasch an der Buschmühle und freundliches Klettervolk vor Ort. Abends gab es dann ein feines Feuerchen bei Heikos heißer Hütte.
Sonnabend schüttete es leider, sodass nichts mehr ging. Schade! Aber es war ein wirklich schönes Kletterwochenende im Elbi!!! Bis bald! Frank T. aus B.

 

Das Tal des Vergessens


Kaum wieder daheim, wurden schon wieder die Sachen gepackt. Eine Woche nach Himmelfahrt, zu Pfingsten fuhren der mächtige Micha und der feurige Frank gleich wieder raus, ins Sächsische.
Leider war unsere schöne Boofe am Rauenstein wieder belegt, sodass wir ins Ausweichquartier mussten. Unterwegs merkten wir: Kletterführer vergessen. Hm … was nun? Gipfelbuch Friedericke
Gottseidank war Sonnabend alles offen, sodass wir in Bad Schandau im Bergsportladen nachrüsten konnten. Und ab ging die wilde Fahrt, in die Affensteine. Aber was war da los? Himmel und Hölle war unterwegs, mit Kind, Kegel, Hund, Oma und der gesamten Verwandtschaft. Gerade noch so den letzten Parkplatz in Ostrau erwischt. Puh! Ziel war das Lehnhorn nebst Umgebung. Nach etwas Herumsuchen fanden wir den Zustieg, aber leider auch unsere Route besetzt. Leichtfertig beschlossen wir, zum Lehnwächter rüber zu gehen. Da wir keine Machete mithatten (vergessen!), mussten wir uns eben so irgendwie einen Weg durch dichten Bewuchs bahnen.volle Sonne Anscheinend war das kein Modegipfel! Sah irgendwie auch recht furchteinflößend aus, das Ding! Nach einigem Hin und Her wollten wir schon wieder abziehen, entschieden uns aber doch dafür, das Ganze jetzt durchzuziehen (im wahrsten Sinne des Wortes!). Hoch krabbelten wir erstmal über die „Fußnote“, mit anschließender „Schöner Variante“. Was für ein fieser Brocken! Nach Lochdurchquerung ließ sich das 80-Meter-Seil nur noch zentimeterweise nachziehen. Was hat das noch mit Sport zu tun?! Schlussendlich kamen wir aber doch noch auf den Gipfel und waren froh, von dort wegzukommen. Als Entschädigung gab es am Hallodri (Talweg) und Vagabund (SW-Verschneidung) noch zwei 1A-Doppelsternchenwege. Wunderschöne Kletterei vom allerallerallerfeinsten!
Mit Einbruch der Dunkelheit kamen wir zum Auto zurück, trafen noch den rassigen Rudi und speisten, in Ermangelung anderer Möglichkeiten, in der Tanke in Bad Schandau. Bockwurst mit Senf! Der Schuster zum Rappen
Am nächsten Tag waren wir echt platt. Wir schleppten uns zum Bärenstein und rangen den Bärensteinklotz (auch kein Modegipfel!) über die „Kombination“ nieder. Ein Bergkamerad hatte seinen Klettergurt vergessen, er wollte aber auch nicht mehr so recht. Der vergangene Tag hatte seine Spuren hinterlassen. Mit letzter Kraft schleppten wir uns zur Bärensteinscheibe, die wir mehrfach seilfrei erklommen (AW, NO-Wand, Variante Ostwand). Selbst zum Gurtanlegen waren wir zu schlapp. Gut, dass wir an der Boulderbrücke fleißig trainiert hatten! Dann war die Luft endgültig raus. Auf dem Rückweg merkten wir, dass wir den Fotoapparat dort zurückgelassen hatten. Trotz Suchens war er nicht mehr aufzufinden. Schöne Scheiße! Vielleicht liest das hier ja jemand, der ihn gefunden hat. Bitte melden!
Trotz allem war es kein Wochenende zum Vergessen, sondern ein äußerst gelungener Kletterausflug! Gerne wieder! Frank T. aus B.

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