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fdgb hack 2026Wir sind wieder online,
wenn auch nicht in vollem Umfange!

Der Hack unserer Webseite war eine echt harte Nuss! Inzwischen läuft die Seite wieder, aber ihr werdet es merken: es gibt Probleme mit den Bildern in den Beiträgen. Daran arbeiten wir und versuchen, zunächst aktuelle Beiträge vernünftig darzustellen und dann nach und nach alte Berichte zu reparieren. Das wird Zeit kosten!
Momentan funktionieren noch nicht: das Forum und die Kommentarfunktion. Da die aber nicht mehr genutzt worden sind, stellen wir diese Aufgaben hinten an.

Dankbar sind für für jueden Hinweis / Wunsch / Beitrag - nutzt bitte einfach das Kontakformular oder sprecht unsd an, wenn wir uns sehen.

Bleibt alle gesund und gut am Berg unterwegs,
Euer Webseiten-Team

Die Natur braucht das auch

Anke hatte ihre Damen geladen und so wurde alles was männlich ist aus Bude gekehrt;-) Na ich konnte Ingo ja nicht auf der Straße sitzen lassen und so sind wir am Freitagabend in Richtung Kirnitzschtal losgefahren um etwas Winter zu finden. Unser Coldcamp sollte in der Goldbachboofe aufgeschlagen werden.

auf dem kleinen Bruder des Preikestolen, 400m über dem See

 

 

Als wir an Sturmbauers Eck aus dem Volvo stiegen fiel uns die Kinnlade runter. Über uns spannte sich ein Sternenhimmel vom allerfeinsten. Nachdem mir Ingo jeden sichtbaren Stern gezeigt hatte und noch auf einige Sternennebel dahinter hingewiesen hatte, liefen wir die paar Meter am Kleinstein vorbei in die natürlich noch freie Boofe. Die Sterne blitzten sogar noch durch die Bäume und nach dem ersten Grog wurde es uns auch ordentlich warm.

 

Was sich in der Nacht wie ein Regenschauer angehört hat, war in Wirklichkeit Schneehagel der sogar vollständig liegen geblieben ist. Nach reichlichem Frühstück fahren wir zur Neumannmühle und schleichen den Zschand hoch. Der Wald wirkt winterlich, alles ist weiß berieselt. Das Wanderziel des Tages ist die Gruppe am Jortan, die Ingo zwar schon lange abgesammelt hat, sich aber über das genaue Datum nicht mehr sicher ist. Genüsslich schlendern wir am Zeughaus vorbei hoch und machen noch in der kleinen Schutzhütte am Abzweig der Richterschlüchte eine Pause, bevor wir in die Weberschlüchte einbiegen. Weiter hinten im Jortan ist der Winter so richtig eingezogen und das Gelände wir immer steiler. Mit etwas rumsuchen finden wir dann auch den Jortansturm, den ich mir mit Ingo als Baumann felsschonend als Jahreserster hole, Ingos Statistik ist gerettet und ich hole langsam auf ????

Kranska Gora Heiko vor der Kletterwand Masso Pirona

Auf dem Rückweg treffen wir zwei junge Bergfreunde, die vom Prebischtor kommend heute die obere Boofe am hinteren Raubschloss belagern wollen. Wir laufen quatschend den Zschand runter in der Gewissheit nicht die einzigen Irren hier im Wald zu sein.

Tina im Klettersteig und im Hintergrund noch mehr Kletterer Olli hat uns heute  mit dem Wetter verwöhnt, aber nur bis 14 Uhr :-)

Wir sind kaum zurück in der Boofe, als Ingo das Gefühl beschleicht wir hätten Besuch in unserer Abwesenheit gehabt. Nach etwas herumschauen findet er dann auch unter unseren Schlafsäcken und bei unserem Kochgeschirr zwei „Werbebroschüren“ der Nationalparkverwaltung mit dem markigen Titel: Die Natur braucht das auch. Die Idee ist, dass die Natur auch gerne mal ausspannen möchte und wir uns als Besucher doch behutsam und rücksichtsvoll bewegen und spurlos verschwinden sollen. Tun wir ja, sieht „man“ ja auch an der vorbildlich hinterlassenen Boofe lieber Herr Ranger! Es wird gerade dunkel und nach ausgiebigem Abendbrot nippen wir noch an dem ein oder anderen Grog bzw. an dem klaren Heilwasser welches Ingo mitgebracht hat.

 

Heute Nacht habe ich kalte Füße gehabt, die für Schweden selbstgebauten Biwakschuhe stehen schön zuhause im Trockenen, na super. Ohne wirkliche Schäden ziehen wir heute nochmal aus um ein paar Gipfel östlich der Brandstraße zu sichten. Wie auch schon im Kirnitzschtal hat Friedericke auch hier ganz schön zugeschlagen und es liegt viel umgefallenes Holz im Wald. Wer auch immer in der nächsten Zeit durchs Gehölz streifen sollte: Immer schön die Augen auf!!

Norwegen Kremsnita

Da es heute etwas wärmer als gestern ist, ist es auch deutlich feuchter. Immerhin wissen wir nun auch woher die Guakamole kommt, sie quillt aus sächsischem Sandstein, keine Frage. Als wir das Restaurant an der Brandaussicht erreichen bekommen wir gerade noch so einen Platz, es ist erstaunlich gut gefüllt. Zu unserem Glück reißt der Himmel später etwas auf, sodass wir die Aussicht beim Abschiedsespresso noch etwas genießen können. Im Zickzack geht es quer durch den Wald zurück zum Auto, wobei wir noch eine alte Steiganlage in der Speisekammer finden. Um 16:00 Uhr ist dann der Zauber vorbei und der Volvo rollt Richtung Norden.

Heiko auf dem Gipfel des Mala Mojstrovka Tina 1 der östlichste Punkt der Tour, Blick auf den Storevatnet-See

Das erste Draußen-Wochenende des Jahres ist vorbei, hoffe es wird nicht das letzte sein.

Traumkulisse

Ingo und Chrille vom 19. bis 21.01.

 

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