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fdgb hack 2026Wir sind wieder online,
wenn auch nicht in vollem Umfange!

Der Hack unserer Webseite war eine echt harte Nuss! Inzwischen läuft die Seite wieder, aber ihr werdet es merken: es gibt Probleme mit den Bildern in den Beiträgen. Daran arbeiten wir und versuchen, zunächst aktuelle Beiträge vernünftig darzustellen und dann nach und nach alte Berichte zu reparieren. Das wird Zeit kosten!
Momentan funktionieren noch nicht: das Forum und die Kommentarfunktion. Da die aber nicht mehr genutzt worden sind, stellen wir diese Aufgaben hinten an.

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Bleibt alle gesund und gut am Berg unterwegs,
Euer Webseiten-Team

 

Machen Sie das freiwillig?

Freitag in aller Frühe traf ich mich bei Heiko, um mit ihm in ein langes Wochenende zu starten. Die Frauen waren zu einer mehrtägigen Radtour ins Vogtland gefahren. Ziel für heute sollte zunächst der Einsiedler am Pfaffenstein sein.

hier muss doch irgendwo der Weg sein...

 

Wir schlawenzelten um ihn herum, da er doch noch recht grün und glibberig aussah. Gohrischer Bergfreunden zufolge hatte es die letzten Tage dauerhaft geregnet. Heiko stieg den NW-Weg vor. Die ersten Meter konnten durch den Seilverlauf über eine Zacke gut gesichert werden. Dort lagen auch Schlingen.

MilenaToni

 

 

 

 

 

 

Die Wegwahl war die richtige Entscheidung, denn ab den Schlingen erwies sich der Weg als absolut trocken. Als Zwischenspiel folgte Nordkopf Kräutertee (3.Beg.). Nun sollte es zur Königsspitze gehen.

Auch hier schlawenzelten wir um den Gipfel herum... und entschieden uns für die Kneifervariante, da
dies auch für Heiko ein neuer Weg war. Heiko stieg zum ersten Ring. Nun ging nichts mehr, die Griffe waren arg rutschig aber Heiko war felsenfest überzeugt, dass ich das nun schaffen würde. Ich selbst war da gar nicht so überzeugt. Wir wechselten und irgendwie schaffte ich es nun tatsächlich nach dem zweiten Anlauf zum zweiten Ring. Nun Spaziergang zum dritten, wo ich Heiko nachholte. Heiko übernahm den Schlussanstieg.

Wanderung Reunion

Uns gelang noch Stiller Turm Westkante und Quader Märzweg. Auf diese tollen Erlebnisse kehrten wir noch in die Gastwirtschaft am Pfaffenstein ein. Da die Boofen an der Steinernen Scheune komplett belegt waren, entschieden wir uns gleich nach Rathen in den Diebskeller zu fahren und beide Nächte dort zu verbringen.

Pelleweiter Himmel, blaues Wasser

Samstag hatten wir den Tiedgestein auf dem Plan. Wir wollten möglichst früh, also vor den Geiern am Einstieg sein und brachen dementsprechend auf. Der Südweg VI ist extrem exponiert, leicht überhängend und man schaut weit hinunter zur Elbe.

Ehrenmitglied

Als ich Heiko im Vorstieg sicherte kamen nun doch die ersten derer Sorte um die Ecke geschlichen
und schon prasselten auf mich Fragen ein, die einen auch noch nach 26 Kletterjahren kurz grübeln lassen: "Machen Sie das freiwillig?" Sofort liefen vor meinem geistigen Auge Szenen wie aus einem James Bond Film ab. Wir sind Agenten auf der Suche nach dem Bösewicht der die Menschheit mit einer Atombombe erpresst und der Eingang zum geheimen Aufzug befindet sich auf dem Tiedgestein. Oder ich persönlich werde vom Vorsteiger erpresst der jemand entführt hat.

Ich stutze über meine eigene Verzögerung bei der Antwort und schob ein schnelles "Jaaaa natürlich" nach, um überzeugend zu sein, was aber die Wirkung anscheinend verfehlte. Es kam mir vor, als wenn mich die beiden ermunterten mit den Augen zu zwinkern, als Signal, dass ich doch entführt werde und sie könnten mich sofort aus dem Seil losschneiden, in dem Glauben an eine gute Tat.

"Der Verrückte Entführer" war inzwischen am zweiten Ring, machte Stand und bedeutete mir nachzukommen, was ich dann doch freiwillig tat. Ob ich die Zweifel der beiden ausräumen konnte, werde ich leider nie erfahren.

hier muss doch irgendwo der Weg sein...willkommene AbkühlungSonnenaufgang Reunion

In die Kategorie verrückt fällt auch die "Brücke" am Axelturm, wo sich Heiko die 7.Beg. holte. Es folgten Pavillonwächter AW Ingo, Kanzelscheibe AW Heiko und Echse Bequemer Weg Heiko, sowie Habicht Übergangsweg Ingo mit der 22.Beg. Auf den schönen Tag spendierte Heiko ein Bier in der Hocksteinschänke.

der Vulkan spucktPunker Micha


Zurück in die Boofe und lecker gekocht. So ganz einfach ist diese Frage aber doch nicht zu beantworten. Man könnte auch sagen, es ist eine "selbstauferlegte Freiwilligkeit" :) denn wer hat sich nicht schon gefragt "was mach ich hier eigentlich?" wenn man sich in einem sicherungsfreien, anstrengenden grünen Schulterriss wieder gefunden hat.

 

Am Sonntag ging es zum Riegelkopf, den Heiko über den Nordostweg VI vorstieg. Im Anschluss noch schnell solo auf den... neuen daneben. Inzwischen hatte sich die fremde Gruppe in der Nähe unseres Lagerplatzes von 8 auf 25 erweitert und wir suchten schnell das Weite. Der letzte Gipfel des schönen Wochenendes sollte der Dreizack sein. Schliesslich fehlte dieser Heiko noch im Vorstieg.
Heiko stieg den Alten Weg bis zum Absatz, nun querte ich abwärts bis zum Ring der Talkante, welche Heiko ausstieg. Pünktlich zur Zweiten HZ vom Fussball-WM Endspiel waren wir zu Hause.

Bericht von Ingo Juli 2018

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