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Lange Wochenenden satt im MaiWalpurgisfeuer

So, nun endlich ein kleiner Nachbericht zum ereignisreichen Wochenendausflug rund um den ersten Mai. Die Hütte war gut gefüllt und alle Teilnehmer voller Tatendrang. Mit einem schönen Hexenfeuer wurde in den Mai hinein gefeiert.


Früh am Morgen auf Grund des zu erwartenden Andrangs wurde gestartet um noch ein, zwei Parkplätze in Schmilka zu ergattern.
Dirk wollte ein paar Lücken in Schmilka schließen und so erkletterten wir zuerst den Pionierturm über den AW. Es folgten der Turm am Verborgenen Horn AW und der Hintere Bussardturm AW.

                                   Dirk am Rauschensteiner Turm                          Schönes altes Gipfelbuch                           Schmilka
Der Rauschensteiner Turm steht direkt am Wanderweg oberhalb der Heiligen Stiege und konnte trotz großem Trubel der Wandersleute auch über den AW bezwungen werden. Welch Ruhe ereilte uns dann am Heringsgrundwächter, der als Abschluss für diesen schönen Klettertag auserkoren wurde. Die Besteigung erfolgte, wie nicht anders zu erwarten, auch über den AW.

                  Brecki und sein großer Bruder                   Schmilka am Abend                 Brotzeit
In geselliger Runde verbrachten wir wie so oft den Abend, um dann am nächsten Morgen wieder recht früh die Heilige Stiege zu bezwingen. Tagesziel sollte das Riff an der Neuen Wenzelwand sein.
Auf diese stieg Dirk über den Direkten Südwestweg. Heiko ließ es etwas ruhiger angehen und erklomm den Pfadfinder. Im Anschluss standen Heiko und Micha auf der Fluchtwand und inspizierten schon mal den Zustieg und den Einstieg für die Gerbingspitze. Am Alten Weg der Gerbingspitze waren ursprünglich alte geschlagene Tritte die ich vor 14 Jahren dankbar in Anspruch genommen hatte. Herr M.J. meinte aber die Tritte wären unethisch und hat selbige mit Beton zugeschmiert. Auf Grund dieser Tatsache entschied ich mich für den Überfall von der Fluchtwand auf die Gerbingspitze und sicherte den AW für den Rest der Klettergilde von oben.

       Expertenblick an der Gerbingspitze               auf der Gerbingspitze               auf dem Bonbon

                                            SW Kante an der Neuen Wenzelwand                               Abseile vom Pfadfinder
Den Überfall auf den Bonbon löste Dirk im Anschluss mit Bravour und spektakulärer Hangeleinlage. Uns blieb allen der Atem stehen, als er mit nur einem Arm einen Slooper festhielt und souverän die brenzlige Situation meisterte. Ganz großes Kino !!!


Der Dorn war zum Schluss nur noch Kompott. Am Zustieg entdeckten wir noch eine Gedenkplakette des tödlichen Bergunfalls vom letzten Jahr. RIP
Um uns den Abstieg über die Heilige Stiege zu ersparen, seilten wir vom Pfadfinder bis ins Tal ab und waren so schnell wieder in Schmilka am Bierkiosk.
Der Sonntag verlief eher unspektakulär: Zwei Gipfel, der Vagabund und der Hallodri wurden noch eingesammelt, bevor es zurück nach Berlin ging.
Die Gipfelsammler unter uns waren sehr zufrieden mit der Ausbeute der Kletterausfahrt.

               Hollywoodfans           alle oben              Bier in der Abendsonne

Es war wieder schön und so viel Sonne und Frohsinn.
Heiko 30.04. - 03.05.26

                                                                                            Vagabund

 

kurze Zeit später

Am Verlängerten Wochenende rund um den Herrentag hatte sich erneut eine gemütliche Runde in Sebnitz eingefunden. Der Grüne Donnerstag war zu verregnet, so dass Klettern nicht möglich war. Wir wanderten aber gemeinsam zur Buschmühle und zusätzlich auf dem Rückweg über den Arnstein.

                                     Buschmühle am Herrentag 26                                Gipfelfoto von der Klamotte

Die Kleinsteinwand war dann das Kletterziel am Freitag. Die absoluten Klassiker Höhlenweg und Abendweg konnten erfolgreich bezwungen werden. An der Kleinsteinwand trieben sich ein Gruppe von jungen Boulderfreunden rum, die die sächsischen Feinheiten der Kletterei noch nicht ganz auf dem Schirm hatten und fragten uns, ob wir nicht ihr Seil Toprope einhängen könnten.
Unsere Hinweise sich mit der hiesigen Kletterethik etwas zu beschäftigen, fanden sie nicht so doll. Der moderne Mann der Gegenwart hält halt nicht so viel von Hinweisen alter weißer Männer.
So trollten wir uns von dannen und wünschten jenen tollkühnen Männern ein langes Leben in gut klimatisierten Kletteranlagen.
Am Samstag stand wieder einmal der Pfaffenstein auf unserem Speiseplan. Klamotte und Pfaffenhütchen konnten schnell vernascht werden.
Zum Nachtisch stand die Steinerne Scheune bereit. Über den AW kämpfte ich mich mehr schlecht als recht mit Unterstützung auf den Gipfel. Die Freude aller Beteiligten war groß, zumal die Steinerne Scheune Thomas 200. Gipfel war.

                               Steinerne Scheune 1                           Steinerne Scheune 2                          Steinerne Scheune 3
Ein gelungener Abschluss für diesen schönen Klettertag.
Der Sonntag wurde auf dem Grundstück verbracht bis zur Rückreise nach Berlin.

Heiko

 

Parkplatz am Pfaffenstein

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