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SchlüsselstellenRastplatz vorm Zschirnstein

Anfang der Woche waren die Wetteraussichten noch grauenhaft für die Sächsische Schweiz vorhergesagt. Aber von Tag zu Tag ging es laut Prognosen bergauf.
So fuhren Chrille, Arne und Heiko am Donnerstagabend frohen Mutes Richtung Sebnitz.
Gut angekommen, passierte erst einmal ein kleines Maleur. Nachdem ich die Hütte betreten hatte, wollte ich schnell den Kamin vorbereiten. Schnell sollte die alte Asche in den Mülleimer wandern, um im Anschluss ein schönes Feuerchen zu entfachen. Im Eifer des Gefechts fiel mir aber die Eingangstür ins Schloss und ohje ich hatte beide Schlüssel für die Tür im Innenraum liegen gelassen. Mit vereinten Kräften und lösungsorientiertem Handeln gelangten wir trotzdem wieder ins Innere und konnten entspannt Feuer und Bier genießen. Also merke: Immer schön den Schlüssel stecken lassen!

Am Freitag fuhren wir nach Kleingießhübel, um zum Großen Zschirnstein zu wandern. Der erste Gipfel des Tages, der Rentnerturm, wurde im vorübergehen gleich mal Solo über die Schartenkante bezwungen. Gut gelaunt und etwas verschwitzt ob des Aufstieges kamen wir am Kleinen Zschirnsteinturm an. Die Sonne schien prächtig und wir entledigten uns der Jacken. Aber nur kurz, denn ein kalter Wind zwang uns selbige wieder anzuziehen.Dieses Ritual wurde dann regelmäßig wiederholt. Chrille machte sich zum Vorstieg für den Westweg bereit und erstieg über diesen den Turm. Eine sehr schöne Kletterei inklusive kalter Hände.

Arne im Westweg vom kleinen Zschirnstein
Der Große Zschirnsteinturm war dann auch schnell gefunden und über den AW bestiegen. Eine sehr schöne Kletterei im VI Schwierigkeitsgrad, die hervorragend an der Schlüsselstelle mit einem Ring gesichert ist.

      Einstiegskamin am Großen Zschirnsteinturm        Chrille am Übergang vom Kamin zum Riss        Schlüsselzug am Großen Zschirnsteinturm
Als Tagesabschluss lockte noch die Massivkletterei am Zschirnstein selbst. Der Weg mit Schwierigkeit IV und zwei Sternen ausgestattet, sollte in Wechselführung bezwungen werden, was auch trotz einiger Mühen gelang. Ich hatte den Abschlusskamin gar nicht mehr so lang und schindig in Erinnerung.
                          Die ersten Klettermeter am Zschirnstein                                           Wandmännlein und Wandbuch am Zschirnstein
Den rundum gelungenen Tag ließen wir bei leckeren Tortellini, Rotwein usw. am Kaminfeuer ausklingen.


Pünktlich traf am Samstagmorgen auch noch Dirk in Sebnitz ein, so dass wir zu viert in den Großen Zschand marschierten. Es war zwar am Morgen noch etwas frisch aber 10 Stunden Sonnenschein sollte der Tag wohl bringen. Am Auerhahn wurde dann ein Lagerplatz eingerichtet und die umliegenden Felsen in Augenschein genommen.


Über den Südweg, einer III, sollte der Auerhahn erstiegen werden. Nach kurzem Aufschwung auf einen Vorblock folgte ein komisch weiter Übertritt, der wohl als Schlüsselstelle für diesen Weg zu bezeichnen wäre. Für die Schwierigkeit III muss man aber ganz schön losmachen, so dass wir im nachhinein eine höhere Schwierigkeit für angemessen hielten.

Für III mit Baustelle und spotten auf den Auerhahnden  Dirk im Einstieg des Puschweges
Über den Puschweg III* ging es anschließend auf den Kampfturm. Dieser Weg war und ist eine echte Empfehlung, abwechslungsreiche Kletterei in diversen Spielarten. Ein echter Genuss!


Auf den Kampfturmwächter führte uns dann auch ein sehr schöner AW für III.
Weiter ging es zum Sandschlüchteturm und Sandschlüchtehorn. Auf beiden Gipfeln konnten wir uns als Jahreserste wieder über den AW eintragen.

                                                            Ausstieg an der Zschandnadel
Eigentlich wäre unser Tagesziel an dieser Stelle erreicht gewesen, aber die Sonne stand noch hoch und Weißer Turm und Zschandnadel waren um die Ecke. Also nichts wie hin und ebenfalls über den AW V auf den Gipfel gestiegen.


Nun war aber die Luft raus und der Magen begann verdächtig zu knurren. Schnell in der Buschmühle angerufen und einen Tisch reserviert um im Anschluss den weiten Rückweg durch den Zschand anzutreten. Mit kurzem Verhau am Sommerloch kamen wir in der Weberschlucht gen Tal und erreichten die Buschmühle wohl behalten mit großem Hunger und Durst.

Die Buchhalter
Leider fing es in der Nacht zu Sonntag zu regnen an. So wurde am Sonntag morgen nach Zeitumstellung und ausgiebigem Frühstück die Rückreise nach Berlin angetreten.

 

Heiko 26.03.-29.03.2026

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