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Schneehöhle

Eisklettern im Paradies

Im Slowakischen ParadiesEisklettern im Paradies

Heli-Micha hatte im Sommer 2010 sein Boot durch das Slowakische Paradies getragen. War wohl zu wenig Wasser. Aber er war angetan von der Landschaft und hatte sich sagen lassen, dass man im Winter an Eisfällen klettern kann. Die obligatorische Märzwoche stand kurz bevor, da waren wir nur noch zu zweit, die dorthin fahren wollten, Micha und Steffen (Dirk musste arbeiten, Heiko war unentschlossen). Der Plan war schnell gemacht, 4 Tage Eisklettern und 3 Tage Hohe Tatra mit Übernachtung im Zelt. Kurz vor Abfahrt war Heiko dann doch mit von der Partie, umso besser.  
Die Anreise verlief ohne Probleme, bis auf die Stelle, an der wir an der glitzernd-weißen Hohen Tatra vorbei Richtung Slowakisches Paradies fuhren, da war es auf einmal ganz still im Auto, das durfte irgendwie nicht wahr sein, das wir an der Tatra vorbei in Richtung eines grau-grünen Mittelgebirges fuhren. Ich konnte im Rückspiegel genau sehen, was Heiko dachte….

Kammloipe komplett

Kammloipe komplett

Achtung, dieser Beitrag kann Spuren von Winter enthalten.Sie haben leider nicht genügend Rechte, um dieses Bild zu sehen. Über díesen Winter hätte Kammloipe, immer gerade aus...sich bestimmt auch Erich Kästner gefreut. EK war ein bekennender Winterfan. Hier eines seiner Wintergedichte:

"Lawinen sausen dann und wann

und werden sehr gerügt.

Was gehn den Schnee die Leute an?

Er fällt. Und das genügt."

Auch mich hat der schöne Schnee fasziniert und so fuhr ich am Sonntagmorgen ins Erzgebirge um eine lange Tour zu machen. Auf den ersten Blick sah alles super aus, bis zu 50 cm Schnee auf dem Erzgebirgskamm, konstante -5 C° den ganzen Tag und keine Sonne, die die Loipen weich macht. Also ideale Bedingungen zum Langlauf.

 

Miriquidi 2015

MIRIQUIDI 2015
oder Wellness im Dunkelwald

Im Jahr 2012 hatten sich je zwei Leute vom Quackensturm und vom FDGB bei einer 24-Stunden Ski-Staffel in das gerade nicht benötigte MaterialZinnwald angemeldet. 2013 und 2014 fiel die Veranstaltung wegen Schneemangel aus. In diesem Jahr war genug Schnee, das Ski-Rennen konnte stattfinden, doch etwas anders als geplant. Es gab ein paar Änderungen in der Besetzung, Torsten konnte nicht, Heiko durfte nicht, also wurde aus dem Restteam "Die Waldmeister" das Team "Die Klassiker", Wir, Dirk Wiesner und ich, taten uns mit Andreas und Ali, zwei Skiläufer aus Dresden, zusammen, denen auch zwei Leute abhanden gekommen waren.

Miriquidi bedeutet "Dunkelwald" und bezeichnete die dichten Wälder auf dem Erzgebirgskamm im 12. Jahrhundert. In Zinnwald, direkt am Grenzübergang, sollte von Sonnabend 10.00 Uhr bis Sonntag 10.00 Uhr ununterbrochen Ski gelaufen werden. Eine Runde im Wald war 6 km lang und hatte etwas über 100 Höhenmeter. Nach jeder Runde konnte gewechselt, gegessen, getrunken und auch gewachst werden. Also ganz einfach.